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Diesmal müssen wir in Vorau antreten. Eine kleine Vorentscheidung in der Meisterschaft! Nach dem Spiel liegen wir entweder abgeschlagen im Mittelfeld oder jagen die Stockerlplätze!

Brett 1: Pergl Laszlo (2257) – Schranz Martin (1811) 1:0
Martin ist voll motiviert – er will diesen starken Gegner schlagen! Gut vorbereitet gelingt ihm die Eröffnung auch sehr gut. Mit leichtem Vorteil sucht er im Mittelspiel die Entscheidung. Ein Opfer soll den Sieg bringen. Der Gegner erkennt die Gefahr und findet einen Zwischenzug/Siegeszug!

Brett 2: Flitsch Günther (1791) -  Spataroiu Nicolae (1729) 1:0
Nach einer ausgeglichenen Eröffnung findet Günther im Mittelspiel eine schöne Kombination. Sein Gegner muss die Dame für einen Turm und eine Leichtfigur tauschen. Das starke Angriffsspiel mit Läufer und Dame zwingt den schwarzen König an den Rand. Hier wird er durch Mattdrohung und Fesselungen festgehalten bis die weißen Bauern mit dem König das Ende einleiten.

Brett 3: Seebacher Otto (1625) – Amtmann Franz (1681) 0:1
Schon in der Eröffnung kann ich Otto einen Bauer abjagen. Im Mittelspiel steht dann mein Springer wie eine Festung im Zentrum – Läufer gegen Springer wäre Partieverlust! Aber Läufer, Turm und Dame drohen auf meinen Königsflügel. Ein dummer Springerzug dreht die Partie! Zu meinem Glück sieht mein Gegner den Fehler nicht und spielt ein Turmopfer. Meine Dame steht aber zu gut – die Partie ist entschieden.

Brett 4: Klasinc Kristjan (1698) – Schilha Markus (1489) 1:0
Warum – das kann ich nicht kommentieren! Während ich noch die Eröffnung gespielt habe, hat Kristjan schon seinen Punkt gemacht.

Brett 5: Haberler Johann (1294) – König Josef (1415) ½:½
In einem ausgeglichenen Kampf kommt es zu einem Endspiel Springer gegen Läufer! Josef  hat einen aktiven Springer – der Läufer des Gegners nur Bauern auf der anderen Farbe! Durch einen zu schnellen Bauernvorstoß verliert Josef aber einen Bauer und muss den zweiten abtauschen. Jetzt nimmt er das Remisangebot des Gegners an.

Brett 6: Mayer David (1192) – Ehrenhöfer Sebastian (0) 1:0
Schon im 15. Zug droht David mit einer Springergabel König/Turm! Sein Gegner erkennt die Gefahr und zieht – vom kleinen Übel ins größere Übel! Jetzt spielt David eine Springergabel Schach/Dame! Ohne Dame endet die Partie nach 16 Zügen durch Aufgabe!

Nach diesem klaren Sieg liegen wir in der Tabelle mit 8 Punkten am 4. Platz, nur einen Punkt hinter Platz 2 und 3. Beide Mannschaften können wir im direkten Duell noch überholen. Erfreulich ist natürlich auch, dass unsere „A“-Vereinskollegen auf Platz 1 liegen. Und auch in der Liga Süd liegt aktuell eine Gleisdorfer Mannschaft an der Spitze!

Danke an meine verlässlichen Vereinskollegen!

Bericht: Franz Amtmann